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Tauchen in Apulien

 
Das Wrack des U-Bootes HMS Regent bei Barletta (Apulien)
Das von Vickers Shipbuilding and Engineering in Barrow-in-Furness (Cumbria, Nordwest-England) gebaute und im Jahr 1930 vom Stapel gelaufene britische U-Boot HMS Regent lief am 12. April 1943 unter dem Kommando von Lieutenant Walter Neville Ronald Knox von La Valletta (Malta) aus, um in der südlichen Adria zu patrouillieren.

Nur sechs Tage später, am 18. April 1943, hörten die Menschen in der Gegend von Barletta eine gewaltige Explosion. Man nimmt heute an, dass die HMS Regent auf eine Mine gelaufen ist und mit der gesamten Mannschaft (63 Mann) unterging, und zwar etwa 10 Meilen nördlich von Barletta (bei 41 ° 29'N 16 ° 16'E), wo das U-Boot heute noch in etwa 35 Meter Wassertiefe auf sandigem Grund liegt.

Die HMS Regent gehörte zur Rainbow-Klasse der britischen Royal Navy. Sie war 87,5 m lang, 9,1 m breit und hatte einen Tiefgang von 4,2 m. Die R-Klasse war ein Quartett von Patrouillen-U-Booten, die für Langstrecken-Operationen im Fernen Osten entworfen wurden.

Ursprünglich waren sechs R-Klasse-Boote geplant, aus wirtschaftlichen Gründen wurden aber nur vier gebaut. Diese erreichten eine Geschwindigkeit 17,5 Knoten (32,4 km/h), getaucht waren es 9 Knoten (17 km/h). Die Reichweite betrug 7.050 nautischen Meilen (13.060 km) bei 9,2 Knoten (17,0 km/h) und getaucht 62 Seemeilen (115 km) bei 4 Knoten (7,4 km/h).

Die Bewaffnung bestand aus sechs 21-Zoll-(533 mm)-Torpedorohren im Bug und zwei weiteren im Heck mit insgesamt 14 Torpedos (inkl. 6 Ersatz-Torpedos). Darüber hinaus waren die Boote mit einem QF 4,7-Zoll (120 mm) Mark IX Deckgeschütz bewaffnet.

HMS Regent wurde berühmt, als es ihr im April 1941 gelang, sich einen Weg durch zwei Minenfelder zu bahnen und den italienischen Hafen von Kotor anzulaufen (im heutigen Montenegro), um mit den Italienern über die Freilassung von Sir Ronald Ian Campbell, dem damaligen britischen Botschafter in Belgrad, zu verhandeln.

Im Oktober 1940 versenkte die Regent zwei Handelsschiffe. Das italienischer Segelschiff Maria Grazia (188 BRT) wurde am 5. Oktober bei Bari (41 ° 05'N 17 ° 45'E), Apulien, durch Rammen versenkt.

Vier Tage später torpedierte die Regent vor Monopoli, Apulien (41 ° 05'N 17 ° 45'E), das italienisches Handelsschiff Antonietta Costa (5.900 BRT). Der Antonietta Costa gelang es noch auf Grund zu laufen, aber das Schiff war nicht mehr zu retten.

Am 1. August 1941 versenkte die Regent 33 Meilen südlich von Bengasi mit ihrem Deckgeschütz den italienischen Hilfsminensucher B 23 – Igea (160 BRT). Am 1. Dezember 1941 torpedierte die Regent das italienische Handelsschiff Enrico (2.350 BRT), und zwar 10 Meilen südöstlich der vor der Westküste Siziliens liegenden Insel Marettimo.

Am 14./15. Januar 1942, befand sich die Regent bei Bengasi, Libyen. 83 km östlich von Tripolis versenkte sie die MV Città di Messina (2.742 BRT), wobei 432 Männer umkamen. Die Città di Messina war in Begleitung des italienischen Torpedoboots Centauro, das 166 Überlebende retten konnte.

Am 21. Februar 1942 griff die Regent etwa 102 km nordwestlich von Tripolis drei Handelsschiffe an. Sie beschädigten das deutsche Schiff Menes (5.609 BRT), aber die Seatta, einer von drei Begleit-Zerstörern, griff die Regent mit Wasserbomben an und beschädigte das U-Boot. Danach nahm die Seatta die Menes in Schlepptau.

Zu Versenkung der HMS Regent gibt es zwei Theorien: Die erste, die sehr glaubhaft erscheint, besagt, dass die Regent am 18. April 1943 – nachdem sie zuvor erfolglos einen italienischen Konvoi angegriffen hatte – nördlich von Barletta auf eine Mine gelaufen ist. Es wurde berichtet, dass früher an diesem Tag ein unbekanntes U-Boot versucht hatte, den italienischen Tanker Bivona (1.646 BRT) zu torpedieren und dass dieses U-Boot die Regent gewesen sein könnte.

Nach der zweiten Theorie war die Regent am 18. April nördlich von Monopoli, wo sie einen Torpedo auf das Handelsschiff Baltic abfeuerte, das Schiff aber verfehlte. Die Baltic wurde von der italienischen Korvette Gabbiano eskortiert, die sofort einen Wasserbomben-Angriff startete, der die Regent zerstört haben könnte.

Der Verlust der HMS Regent wurde erst am 1. Mai 1943 entdeckt. An diesem Tag sollte das Boot ursprünglich wieder zu seiner Basis in Beirut, Libanon, zurückkehren, um Brennstoff und Proviant aufzunehmen.

Lange Zeit galt die HMS Regent als verschollen. Ihre Ruhestätte, nur wenige Kilometer von der Küste entfernt, zwischen Margherita di Savoia und Barletta, wurde erst vor wenigen Jahren entdeckt (die Angaben dazu schwanken; die frühesten beziehen sich auf das Jahr 1999).

Der Tauchgang zur HMS Regent bei Barletta (Apulien) gilt als einer besten Wrack-Tauchgänge des Landes. Das U-Boot ist – bis auf die durch die Mine verursachte Zerstörung – weitestgehend intakt. Die Tauchtiefe beträgt 30-35 m, die Sichtweiten liegen bei 5-25 m.

Da das Boot im aktiven Dienst mit der gesamten Mannschaft gesunken ist, sollte beim Tauchgang ein respektvolles Verhalten selbstverständlich sein und nichts von dem Boot entfernt werden.

Die Tauchbasis Dive My Life (Padi 5-Star Dive Resort in Barletta) organisiert gelegentlich Tauch-Touren zur HMS Regent, siehe www.divemylife.com, Rubrik Viaggi ed Escursioni.

Von dem Quartett der R-Klasse-U-Boote kehrte nur eines aus dem 2. Weltkrieg zurück: die HMS Rover (N62). Sie wurde am 30. Juli 1946 verschrottet. Die HMS Regulus (N88) wurde am 6. Dezember 1940 in der Nähe von Taranto, Apulien, durch Minen versenkt. Die HMS Rainbow (N16) ging am 4. Oktober 1940 auf dem Weg von Kalabrien nach Alexandria bei einer Kollision mit der italienischen Handelsschiff Antonietta Costa unter.

Quellen: 39-45war.com, hmsregent.co.uk, wikipedia.org, justgottadive.com, divesitedirectory.co.uk, canosaweb.it/rubriche/puntate/storie-di-mare-e-di-uomini

Weitere Informationen zur bewegten und dramatischen Geschichte der HMS Regent finden Sie hier: wikipedia.org, 39-45war.com, hmsregent.co.uk

Foto: HMS Regent läuft am 24. Januar 1942 für Reparaturarbeiten in den neutralen Hafen Ponta Delgado auf den portugiesischen Azoren ein. © IWM (A 7360); Fotograf: Beadell, S J (Lt)


Tauchen in Bari - Apulien - Italien Apulien - Tauchen in der Provinz Bari

Die 13 km lange Küste des Gebietes von Monopoli ist größtenteils flach und zerklüftet. So weist sie 25 Buchten in verschiedensten Größen auf, die sich mit langgezogenen sandigen Abschnitten abwechseln. Südlich von Monopoli befinden sich der gern besuchte Strand "di Capitolo" mit besonders klarem Wasser, die enge und felsige kleine Bucht "di Torre Incina" und der Strand "di Santo Stefano".

Tauchschulen in Monopoli organisieren Tauchgänge mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden: Auf keinen Fall sollte man sich den Tauchgang in die Secca della Chianca und das prächtige Schauspiel der Unterwasserlandschaften von Monopoli während eines Nachttauchgangs entgehen lassen.

Tauchplätze z.B.: Secca della Chiancao, Fondali di Monopoli.

Quelle: www.viaggiareinpuglia.it
 
 
 
Wracktauchen Apulien - Douglas C-47 Skytrain - Dakota - Brindisi - Italien Zunächst hielt man die Wrackteile des Flugzeugs für eine russische Iljuschin, bis man das Fahrwerk genauer untersuchte und auf dem Reifen den Schriftzug „GoodYear“ entdeckte.

Die daraufhin angestellten Untersuchungen führten zu dem Schluss, dass es sich bei dem Flugzeugwrack um eine Maschine der italienischen Luftwaffe (AMI - Aeronautica Militare Italiana) handeln müsse, die Anfang 1960 als vermisst gemeldet wurde.

Am 20. Januar 1960 hob die C-47 mit der Seriennummer 61770 um 09.55 Uhr von Brindisi mit 5 Mann Besatzung für einen Trainingsflug über dem Meer ab. Am selben Tag wurde das Flugzeug als vermisst gemeldet, mitsamt der Crew (Major Riccardi, Kapitän Spattarella, Kapitän Lazzarini, Sergeant Major Calderone und der erste Flieger Garozzo). Die Unfallursache ist bis heute nicht geklärt. Doch zumindest schien nun das Rätsel gelöst zu sein, wo das Flugzeug abgestürzt ist.

Neuere Untersuchungen aus dem Jahr 2010 besagen jedoch, dass die Typenschilder auf den Motoren eindeutig auf ein Flugzeug der US-Navy hinweisen. (siehe Artikel im VFR Magazine).

Der Verbleib der C-47 61770 der Aeronautica Militare Italiana bleibt also weiterhin ungeklärt - ebenso wie die Frage, um welches Flugzeug es sich genau bei der C-47 von Casalabate handelt.

Wracktauchen an der C-47 bei Casalabate
Beim Tauchgang sieht man sofort die große Tragfläche der C-47 sowie ein Fahrwerk mit dem großen GoodYear-Reifen.

Etwa 20 Meter nördlich liegt einer der Pratt & Whitney Doppelsternmotoren, jedoch ohne Propeller. Etwas weiter nördlich liegt der zweite, aufrecht auf den Propeller mit den drei Blättern gestützt liegend. Die Propellerblätter dieses Motors sind intakt.

Auf der Ebene in der Nähe liegen in 17 – 20 Metern Tiefe noch viele weitere kleinere Wrackteile im Sand. Der Rumpf fehlt jedoch komplett.

Tauchexkursionen zur Douglas C-47 organisiert z.B. das Aquademia Dive Center, Brindisi (Marina): www.aquademiaweb.it

Quellen: wikipedia.org, ecodiaversa.com, vfrmagazine.net, corrieredelmezzogiorno.corriere.it, adriaticscubadivers.it

Foto 1: Screenshot aus dem Video: DC-3 & C-47 Mass Arrival
Foto 2: Screenshot aus dem Video: Il Relitto del Dakota von C. Petrelli
 
 
 
 

Tauchen im Salento
 
Porto Cesareo
Porto Cesareo liegt zwischen Taranto und Gallipoli und ist dank seines „natürlichen Hafens“ und seines weitläufigen Sandstrandes einer der attraktivsten Touristenorte der Küste des Salento. Die Strände mit strahlend weißem, weichem Sand erstrecken sich auf ungefähr 17 Kilometern vor einer Inselgruppe aus. Die bekannteste darunter ist die Isola Grande, auch Isola dei Conigli genannt, ein Naturpark, der aus biologischer Sicht sehr interessant ist und zu schönen Bootsausflügen einlädt.
 
Die Unterwasserlandschaften weisen ein typisches subtropisches Ambiente auf mit besonderen, für warme Meere typischen Tierarten. Die Küste des Naturschutzgebietes von Porto Cesareo ist stark zerklüftet und vielfältig: Von den kalkhaltigen Flächen der Terrassen geht geht sie über zu Stränden, wo die Dünen eine dichte Strauchvegetation inmitten von Buchten, Felsspornen, Klippen und kleinen Inseln beherbergen. Die kürzliche Sichtung einiger junger Exemplare der unechten Karettschildkröte, die mittlerweile auf der italienischen Halbinsel zur Seltenheit geworden ist, bezeugt die Qualität dieser Küsten- und Meeresregion.
 
Man kann zahlreichen Tauchtouren durchführen, die so angelegt sind, dass man dabei Schluchten, natürliche Grotten und besondere Pflanzenarten bewundern kann.

Es gibt mehr als 40 Grotten zu sehen, dicht mit Gorgonien besetzte Wände und das Wrack eines US-amerikanischen Militärtransportschiffs aus dem II. Weltkrieg, Unterwasserlandschaften, die mit Wänden und Felsblöcken gefüllt sind und zahlreiche Durchgänge enthalten, sowie die Vielfalt der zahlreichen Lebensformen inmitten dieser intakten und farbenreichen Meeresböden.

Tauchplätze z.B.: Grotta Cattedraleo, I Giardini, Isola della Chianca, Grotta del Cerianthus, Paradiso, Colonne Romane, Grotta delle Corvine, Grotta con Arco, Isola dei Conigli, Secca Margherita.

Quelle: www.viaggiareinpuglia.it