PROVINZ FOGGIA - GARGANO

Foggia (
Google-Map-Karte) st die
nördlichste Provinz Apuliens. Die gleichnamige Provinzhauptstadt (160.000
Einwohner) liegt im Zentrum einer 3.000 qkm großen Ebene (Tavoliere), die
früher als Kornkammer Roms galt. Der Stauferkaiser Friedrich II wählte Foggia
schließlich als Residenz, wodurch die Stadt im Mittelalter politische Bedeutung
erlangte. Leider blieb nur wenig von der einstigen Pracht erhalten, denn in
seiner bewegten, fast tausendjährigen Geschichte hat Foggia viele Zerstörungen
hinnehmen müssen, zuletzt durch die schweren Bombenangriffe des 2.Weltkriegs.
Modern, aber nicht reizlos ist Foggia heute eine geschäftige Stadt, die von
Dienstleistungen und der Landwirtschaft lebt.

Das etwa 20
km westlich von Foggia gelegene Lucera (36.000 Einwohner) geht
auf eine römische Ansiedlung mit Namen Luceria zurück und wurde von Kaiser
Friedrich II zu einem der wichtigsten Stützpunkte seines Reiches gemacht. Bis
1850 war es sogar das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Region. 17 km
südlich von Lucera liegt der kleine Ort Troia (8.000
Einwohner) in dem sich die sehr schöne und sehenswerte romanische Kathedrale S.
Maria Assunta mit ihren mächtigen Bronzetoren aus dem 12. Jahrhundert befindet.
Bekannter
als die Hauptstadt und Orte in deren Umgebung sind bei Urlaubern allerdings die
Küstenregionen der Provinz. Besonders die Badeorte der gebirgigen Halbinsel
Gargano sind beliebte Ferienziele.

Die
Halbinsel
Gargano (
Google-Map-Karte) bildet den italienischen Stiefelsporn. Im Landesinneren ist
sie bis knapp über 1000 m hoch und stark bewaldet. Im Norden fallen die Hänge
sanft ab, im Süden reichen die Gebirgsausläufer bis ans Meer und lassen gerade
noch Platz für eine kurvenreich geschlängelte Küstenstraße 89, die traumhaft
schöne Ausblicke gewährt.
Fährt von
Foggia aus auf der Superstrada SS 89 ("Garganica") in nordöstlicher
Richtung, durchquert man die große apulische Ebene und erreicht nach 45 km
Manfredonia (60.000 Einwohner). Hauptsehenswürdigkeit der Industriestadt am
Meer (Petrochemie) ist die gut erhaltene Stauferburg, die Friedrichs Sohn
Manfred im 13. Jahrhundert in der nach ihm benannten Stadt erreichten ließ.
Etwa 7 km
nördlich von Manfredonia teilt sich die Straße. Man kann zwischen einer Fahrt
über den Gebirgskamm und der längeren, aber landschaftlich reizvolleren
Küstenstrecke wählen. Sie führt über Mattinata durch
landschaftlich sehr schöne Gebiete und man erreicht nach etwa 45km
Vieste (genannt "die Perle vom Gargano") des, die östlichste Stadt auf dem Gargano.

Mattinata
selbst ist ein kleines, etwas landeinwärts gelegenes Ferienstädtchen mit
malerischem Strand. Der hübsche Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge.
Vom Hafen kann man z.B. herrliche Bootstouren entlang der Gargano-Küste
unternehmen. Mattinata wird im Halbkreis von drei Bergen umgeben: Monte Sacro
im Nordwesten, Monte Sant'Angelo im Westen und Monte Saraceno im Südwesten.
Ganz am
äußersten Zipfel der Halbinsel und wundervoll auf weiße Klippen drapiert liegt
schließlich die kleine, sehr reizvolle Hafenstadt
Vieste (13.000 Einwohner).
Hier hat man von einem von Friedrich II erbauten Kastell einen einmaligen Blick
über die Küste. Vieste wird von zwei langen Sandstränden eingeschlossen und
bietet dank seiner besonderen Lage vor allem Windsurfern ideale Bedingungen.
Nach
weiteren 5 km kommt man nach
Peschici, einem Städtchen das
sehr malerisch auf einem hohen Felsen über dem Meer liegt

Von dort
geht es weiter nach Bellariva , wo sich die Küstenstrecke
wieder mit der Gebirgsroute vereinigt und nach etwa 18 km erreicht man das
kleine Seebad San Menaio .
Von hier zu
dem Hafenort
Rodi Garganico sind es etwa 7 km. Von Rodi
Garganico aus hat man die Möglichkeit zu einer Überfahrt zu den
Tremiti-Inseln .
Ein Ausflug dorthin lohnt auf jeden Fall, denn die sauberen und wilden
Felsbuchten mit dem kristallklaren Wasser sind ein Paradies für sonnenhungrige
Badegäste,
Schnorchler und
Taucher.
Die
Küstenstraße führt weiter an dem Strandsee Lago di Varano entlang, über die
große Düne "Isola" und schließlich über ein recht karges Bergland
zurück nach Foggia.Wählt man
statt dessen die Fahrt über das Gebirge, so kommt man ca. 9 km nach der Teilung
der Straße nach Monte Sant'Angelo, dem Zentrum des
Gargano-Gebirges.
Die Stadt
ist schön gelegen, malerisch ist auch die Burgruine aus dem 15. Jahrhundert.
Wegen der Wallfahrtsstätte San Michele, die in einer Felsengrotte mitten in der
Stadt liegt, kommen alljährlich etwa eine Million Pilger nach Monte
Sant'Angelo. Nach der Legende bestimmte Erzengel Michael, als er 493 dem
heiligen Laurentius erschien, diesen Ort zur Stätte seiner Verehrung.
Ebenfalls
eine viel besuchte Wallfahrtsstätte ist das Kapuzinerkloster von San
Giovanni Rotondo. Hier lebte bis 1968 der wohl populärste italienische
Heilige des 20. Jahrhunderts. Der stigmatisierte Mönch
Padre Pio da
Pietrelcina, der zu Lebzeiten unzählige Wunder vollbracht haben soll, wird
besonders in Apulien verehrt wie kein anderer.
San
Giovanni Rotondo liegt 5 km entfernt von Monte Sant'Angelo und östlich des
Monte Calvo der mit einer Höhe von 1056 m die höchste Erhebung des Gebirges
ist.
Bevor die Straße sich wieder
mit der Küstenstrecke vereint, kommt man über eine karstige Hochfläche zum
wunderschönen und dichten Laubwald
Foresta Umbra. Dieser größte Wald Apuliens,
der hin und wieder von Bergwiesen unterbrochen wird, ist Teil des
Nationalpark
Gargano und ein beliebtes Revier für Fans von
Trekking und
Mountain Biking.

Wählt man
statt dessen die Fahrt über das Gebirge, so kommt man ca. 9 km nach der Teilung
der Straße nach Monte Sant'Angelo, dem Zentrum des
Gargano-Gebirges.
Die Stadt
ist schön gelegen, malerisch ist auch die Burgruine aus dem 15. Jahrhundert.
Wegen der Wallfahrtsstätte San Michele, die in einer Felsengrotte mitten in der
Stadt liegt, kommen alljährlich etwa eine Million Pilger nach Monte
Sant'Angelo. Nach der Legende bestimmte Erzengel Michael, als er 493 dem
heiligen Laurentius erschien, diesen Ort zur Stätte seiner Verehrung.
Ebenfalls
eine viel besuchte Wallfahrtsstätte ist das Kapuzinerkloster von San
Giovanni Rotondo. Hier lebte bis 1968 der wohl populärste italienische
Heilige des 20. Jahrhunderts. Der stigmatisierte Mönch
Padre Pio da
Pietrelcina, der zu Lebzeiten unzählige Wunder vollbracht haben soll, wird
besonders in Apulien verehrt wie kein anderer.
San
Giovanni Rotondo liegt 5 km entfernt von Monte Sant'Angelo und östlich des
Monte Calvo der mit einer Höhe von 1056 m die höchste Erhebung des Gebirges
ist.
Bevor die Straße sich wieder
mit der Küstenstrecke vereint, kommt man über eine karstige Hochfläche zum
wunderschönen und dichten Laubwald
Foresta Umbra. Dieser größte Wald Apuliens,
der hin und wieder von Bergwiesen unterbrochen wird, ist Teil des
Nationalpark
Gargano und ein beliebtes Revier für Fans von
Trekking und
Mountain Biking.